Kaya ko! Ich kann was - ich schaff das!

Was ist Kinder helfen Kindern?

Seit vielen Jahren engagieren sich die Kinder im Bund Freier evangelischer Gemeinden in ihren Kindergruppen (Kindergottesdienst, Jungschar etc.) für missionarische Projekte mit Kindern in verschiedenen Ländern. Sie haben ein Tagesförderzentrum für behinderte Kinder in Bulgarien gebaut, eine Kuh-Bank in Vietnam gefördert und eine Fußballarbeit unter armen Kindern in Brasilien gesponsored. Seit November 2012 unterstützt "Kinder helfen Kindern" das Projekt „kaya ko!“ in Manila/Philippinen.


Auf diesen Seiten findet man aktuelle Informationen und Downloads zur Präsentation des Projektes und bewährte Aktionsideen.


Anke Kallauch, Referentin für Kindergottesdienst





 

Die Philippinen sind ein Inselstaat in Asien. Es gibt über 7000 Inseln, auf denen insgesamt viel mehr Menschen leben als in Deutschland. Die größte Stadt – sie ist auch die Hauptstadt – ist Manila. Wie viele Menschen dort genau leben, weiß niemand. Vielleicht sind es 15 oder 18 Millionen, vielleicht auch noch viel, viel mehr.

 

Die meisten Menschen sind sehr arm. In Manila leben besonders viele Kinder in Armut. Sie bekommen oft nicht das richtige zu essen und sind deshalb zu dünn. Oder sie müssen schon mithelfen, Geld zu verdienen und gehen deshalb nicht zur Schule. Das ist wirklich schlimm. Willst du helfen, dass Kindern in Manila geholfen wird? Dann mach mit bei Kaya ko!

 

Kaya ko heißt „Ich kann was – ich schaff das!“ 

 

In unserem neuen Projekt von „Kinder helfen Kindern“ unterstützen wir Kinder aus Manila. Denn in ihnen steckt genauso viel wie in dir! Auch diese Kinder können was! Manche können gut rechnen, andere sind schon ziemlich gut in Englisch oder sie sind richtig sportlich. 

 

Wir wollen ihnen helfen, dass sie durchstarten können. Deshalb unterstützen wir…

 

Bei „Weitsprung“ bekommen Familien jede Woche einen kleinen Geldbetrag, den sie dafür einsetzen, dass ihre Kinder in die Schule gehen können.

Wofür wird das Geld gebraucht? Die Kinder in Manila brauchen eine Schuluniform und einige Schulsachen. Die Fahrt zur Schule mit dem Tricycle – einem Taximotorrad mit drei Rädern -  kostet Geld und ein Schulbrot muss bezahlt werden. Das ist eigentlich nicht viel Geld im Monat. Wir unterstützen die Kinder bis zum Ende ihrer Schulzeit. Dann sind sie fit, einen Beruf zu erlernen und selber Geld zu verdienen. Das ist ein richtiger Weitsprung!

 

 



Was machst du, wenn du in der Schule etwas nicht verstanden hast? Klar, du fragst deine Mama oder deinen großen Bruder. Aber was machst du, wenn es dir keiner erklären kann, weil alle beschäftigt sind oder es selber nicht wissen?  Kinder in Manila können dem Unterricht oft nicht folgen. Das ist ganz anders als bei uns. Die Klassen sind sehr groß und die ärmsten Kinder fangen oft in den schlechtesten Klassen an. Bei „Vorsprung“ helfen wir diesen Kindern, den Unterrichtsstoff zu verstehen und ihre Hausaufgaben zu machen. In kleinen Gruppen üben sie Lesen und Rechnen. So bleiben sie in der Schule nicht mehr zurück, sondern haben einen richtigen Vorsprung. Natürlich wird nicht nur gelernt, sondern auch gespielt und gesungen. Deshalb kommen die Kinder gerne. Und am Ende gibt es einen Becher Milch, der schon mal ziemlich satt macht.

 

 

Kinder in Manila brauchen eine gute Schulausbildung, um aus der Armut herauszukommen. Sie brauchen aber noch viel mehr! Viele Kinder wissen nicht, dass sie von Gott geliebt sind. Das können sie im Kindergottesdienst und auf Freizeiten und Camps für Kinder hören. Dort können sie auch darüber reden, wenn sie Schlimmes erlebt haben. Damit Kindergottesdienst Spaß macht und die Kinder dort wirklich erleben, dass Gott sich um sie kümmert, unterstützen wir „Hochsprung“.